RLS - Restless-Legs-Syndrom<br>das Syndrom der ruhelosen Beine

Nebenwirkungen unter Dopaminagonisten

Grundsätzlich gilt: Es gibt kein Medikament, das wirkt, aber keine Nebenwirkungen aufweist. Die Nebenwirkungen der Dopamin-Agonisten sind jedoch meist gering ausgeprägt und vorübergehend.

Bei der Behandlung mit Dopaminagonisten kann es anfänglich zu einer meist vorübergehenden Übelkeit kommen. Diese kann durch eine langsame Erhöhung zu Beginn der Behandlung vermindert werden. Sollte es trotzdem zu Übelkeit kommen, kann der Arzt vorübergehend ein Medikament verschreiben. Bei Anwendung von Dopaminagonisten können visuelle Halluzinationen und Blutdruckabfälle auftreten. Falls es zu den sehr seltenen Einschlafattacken am Tage kommt, sollte das Medikament abgesetzt werden. Bezüglich weiterer möglicher Nebenwirkungen sollte die Gebrauchsinformation („Beipackzettel“) des verschriebenen Medikamentes sorgfältig gelesen werden.

Nicht eingesetzt werden dürfen Dopaminagonisten u.U. bei schweren Leber- und Nierenerkrankungen, und in der Regel auch nicht bei Psychosen oder ernsthaften Herz-Kreislauf-Erkrankungen.


März 2010, LB