Wenn aus der Schilderung des Patienten und seines Partners keine eindeutige Zuordnung möglich ist, kann der L-Dopa Test eingesetzt werden: Ein positives Ansprechen auf ein Medikament, welches in den Dopamin-Stoffwechsel eingreift, unterstützt dann die Diagnose RLS.
Ein Vorliegen eines RLS bei nahen Familienangehörigen spricht für ein primäres RLS.
Periodische Beinbewegungen im Schlaf sind unter Umständen dem Patienten nicht bewusst, können aber in einer Schlaflabor-Untersuchung aufgedeckt werden. Auch wenn sich das Restless-Legs-Syndrom durch die Beschwerdeschilderung und ggf. einen medikamentösen Behandlungsversuch nicht sicher feststellen lässt, kann eine Schlaflaboruntersuchung (Polysomnographie) weitere Klärung bringen. mehr